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1. Rang beim PRIX Lignum Region Zentrum

Fabienne Wey, Oktober 2021

Der alle drei Jahre stattfindende Prix Lignum hat sich zu einem festen Wert in der Architektur- und Holzbranche entwickelt. Umso begehrter sind die Preise und Anerkennungen, die ihm Rahmen des Wettbewerbs vergeben werden. Über 530 Projekte wurden in der Ausgabe 2021 eingegeben. Wir durften vier Anerkennungen entgegennehmen und mit der Überbauung Moos in Cham gar aufs oberste Treppchen steigen. Herzliche Gratulation an alle Projektbeteiligten.
  • 1. Rang Region Zentrum für die Überbauung Moos in Cham
    1. Rang Region Zentrum für die Überbauung Moos in Cham

Würdigung der Jury Prix Lignum 2021

Ein S- und L-förmiger Baukörper bilden zusammen zur siedlungsseitigen Strasse einen halboffenen Hofraum und zur Landschaft eine klare Siedlungsgrenze aus. Eine den Wohngebäuden vorgestellte dreigeschossige luftige Loggien- oder Laubengangschicht bildet einen belebten und schützenden Filter zwischen dem gemeinsamen Hofraum und der privaten Welt des Wohnens. Für jedes der drei Wohngeschosse sind spezifische Wohnungen entwickelt worden, die Wohnraum für eine breite Bewohnerschaft anbieten.

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  • Anerkennung Region Zentrum für die Gotthardraststätte in Erstfeld; Bild: Roger Frei, Zürich
    Anerkennung Region Zentrum für die Gotthardraststätte in Erstfeld; Bild: Roger Frei, Zürich

Würdigung der Jury Prix Lignum 2021

Die Raststätte zeichnet sich durch ihre einzigartige Lage in der beeindruckenden Alpenlandschaft mit direktem Zugang zum Naturraum an der Reuss aus. Das Gebäudevolumen orientiert sich an den freistehenden Zweckbauten im Urner Talboden. Die leichte Holzkonstruktion aus Schweizer Weisstanne ruht auf einem mineralischen Sockel mit lokalem Reusskies. Die durchlässige Fassade des Holzbaus lässt die Umgebung in allen Räumen spürbar werden. Das Innenleben strahlt nach aussen und der Baukörper leuchtet einladend.

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  • Anerkennung Region Zentrum für das Firmengebäude Max Felchlin AG in Ibach
    Anerkennung Region Zentrum für das Firmengebäude Max Felchlin AG in Ibach

Würdigung der Jury Prix Lignum 2021

Der Standort der Max Felchlin AG ist zuallererst Produktionsstätte hochwertiger Schokolade und prägt dadurch unmittelbar die Architektur des neuen Firmen- und Kundenzentrums. Die unteren Geschosse mit Empfang, Fabrikladen und Büros folgen den Ordnungen der bestehenden und geplanten Fabrikanlagen und erst fast über den Dächern sind die repräsentativeren Schulungs-und Gastronomieräume für Mitarbeiter und Kunden situiert.

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  • Anerkennung Region Mitte für das Schulhaus in Seedorf BE; Bild: Damian Poffet, Köniz
    Anerkennung Region Mitte für das Schulhaus in Seedorf BE; Bild: Damian Poffet, Köniz

Würdigung der Jury Prix Lignum 2021

Das Konzept der historischen Kontinuität prägt Form und Farbe des ergänzenden Schulbaus in Seedorf. In Anlehnung an die umgebenden Landwirtschaftsgebäude und angesichts der überschaubaren Bauzeit wurde Holz als Primärbaustoff gewählt. Das zum Schuldorf verdichtete Ensemble betont die Öffnung zur nahen Juralandschaft mit einem hölzernen Säulenvorbau. Gestrichenes Holz in differenzierter Farbgebung, ein Krüppelwalmdach und runde Fenster prägen den Neubau sowohl von aussen als auch von innen.

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  • Anerkennung der Region Nord für die Lokstadt Krokodil; Bild: Jürg Zimmermann, Zürich
    Anerkennung der Region Nord für die Lokstadt Krokodil; Bild: Jürg Zimmermann, Zürich

Würdigung der Jury Prix Lignum 2021

Auf dem Sulzerareal in Winterthur entsteht derzeit das LOKSTADT-Quartier als erstes 2000W-Areal, dessen Auftakt das zentrale Hofhaus KROKODIL ist. Der grosse Hallenbau nimmt Bezug auf die industriellen Vorfahren und umfasst die Wohnformen von vier Bauherrschaften und ein öffentliches Erdgeschoss. Die strukturelle Ordnung des innovativen Holzskelettbaus vereint die diversen Wohnungstypen zu einem Haus, gliedert das komplexe Raumgefüge und erfüllt die strengen Projekt- und Nachhaltigkeitsvorgaben.

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