Was machst du aktuell?
Aaron: Zurzeit berechne ich die Horizontalaussteifung eines mehrgeschossigen Wohnhauses in Holztafelbauweise. Die Horizontalkräfte kommen aus dem Lastfall Erdbeben.
Manfred: Ich bin im Moment für mein Praxissemester bei PIRMIN JUNG in der Tragwerksplanung tätig.
Gisela: Aktuell bin ich hauptsächlich mit meiner Bachelorthesis zum Thema „Planungsprozesse von Bauteilaufbauten im Holzbau“ beschäftigt. Zusätzlich bearbeite ich aber immer noch kleinere Projekte im Bereich der Tragwerksplanung.
Peter: Zurzeit bin ich im Bereich der Tragwerksplanung. Neben der Projektarbeit erstelle ich meine Diplomarbeit zum Thema „Regelbasierte Sperrzonenplanung im Holzbau“.
Wieso hast du dich für das Studium zum Holzbauingenieur entschieden?
Manfred: Ich habe durch meine Lehre als Zimmerer und die anschliessenden Gesellenjahre einen starken Bezug zum Bauen mit Holz entwickelt und wollte die Möglichkeit zur Weiterentwicklung nutzen.
Peter: Ich wusste schon früh, dass ich beruflich etwas mit Holz machen möchte. Der Werkstoff fasziniert mich, sei es im Wald als Baum oder bei der Verwendung als tragendes Bauteil. Das Studium zum Holzbauingenieur hat mich besonders durch die gesamtheitliche Betrachtung des Werkstoffs Holz und der Verknüpfung von Theorie und Praxis überzeugt.
Wie sieht deine Laufbahn bis jetzt aus? Was hast du bisher gemacht?
Aaron: Nach meinem Fachabitur, einer Zimmererlehre und einem Gesellenjahr habe ich an der Fachhochschule Aachen mein Studium zum Holzbauingenieur angefangen. Da mein Studium so gut lief, habe ich zweimal ein Stipendium bekommen - unter anderem einmal von PIRMIN JUNG.
Gisela: Nach der obligatorischen Schulzeit hatte ich erstmal genug vom Schulalltag und habe ein Jahr bei meinem Vater in seiner Zimmerei in Kombination mit einem Architekturbüro gearbeitet. So bin ich schon von klein auf mit dem Bauen mit Holz in Berührung gekommen. Im Anschluss an diese praktische Zeit habe ich mich für ein Architekturstudium entschieden. Das Studium an sich hat mir zwar gefallen, aber mir fehlten die konstruktiven und handfesten Aspekte. Während des Studiums bin ich auf den Studiengang der Holzbauingenieure aufmerksam geworden. Also habe ich mich nach dem Abschluss des Architekturstudiums noch einmal aufgerafft und ein zweites Studium in Angriff genommen. Diesen Entscheid habe ich bis heute nicht bereut.
Holz bedeutet für dich?
Aaron: Da mein Vater Schreinermeister war, bin ich mit Holz gross geworden. Dadurch war ich schon sehr früh auf das Thema Holz fixiert. Heute schätze ich vor allem die vielen Vorteile von Holz - die Vielseitigkeit oder die fast unbegrenzten Möglichkeiten beim Bauen mit Holz.
Manfred: Holz bedeutet Nachhaltigkeit für mich.
Gisela: Vielfältigkeit - Holz besitzt nicht nur aus technischer Sicht einzigartige Eigenschaften, sondern trägt auch viel zum Ausdruck und der Atmosphäre eines Gebäudes bei.
Holz macht aus einem Haus ein Zuhause.
Peter: Holz ist für mich ein lebendiger, vielseitiger und nachhaltiger Werkstoff. Besonders fasziniert mich, wie viele verschiedenen Nutzen wir aus dem Holz ziehen können. Im Wald reinigt es unsere Luft, fixiert CO2 und stabilisiert den Boden. Als Baustoff ist Holz sehr flexibel einsetzbar und schafft ein gutes Raumklima.
Diese Nutzbarkeit über die gesamte Lebensspanne des Holzes finde ich sehr inspirierend.
Bei PIRMIN JUNG wolltest du dein Praktikum absolvieren, weil...?
Aaron: Nach den Praxisprojekten müssen wir in der Hochschule immer einen Vortrag über unser Praktikum halten. Bei einem Vortrag eines Vorgängers fand ich PIRMIN JUNG schon sehr interessant. Als ich dann noch mein Stipendium von hier erhalten habe, habe ich mich sehr schnell entschieden auch mein Praktikum hier zu machen.
Manfred: Ein Vortrag von Tobias Götz an der TH Rosenheim hat mich zu einer Bewerbung gebracht. Man konnte klar erkennen, dass hier Überzeugungstäter mit Leidenschaft und Begeisterung am Werk sind.
Gisela: …weil es eines der ersten und grössten Holzbauingenieurbüros ist und weithin als sehr kompetenter und innovativer Planungspartner gilt!
Peter: Der Firma PIRMIN JUNG bin ich zum ersten Mal im Studium begegnet. Dort werden die Praktikumsfirmen den unteren Semestern vorgestellt, unter anderem auch PIRMIN JUNG. Besonders überzeugte mich schon damals, das familiäre Umfeld und die unterstützende Haltung gegenüber den Praktikanten.
Was sind/waren Höhepunkte deines Praktikums? Welche spannenden Projekte hast du bearbeitet?
Aaron: Man bekommt viel Zeit und Hilfe von allen Kolleginnen und Kollegen bei Themen, die im Studium nicht viel behandelt wurden, z. B. bei der Erdbebenbemessung. Aus meiner Ausbildung kannte ich nur Einfamilienhäuser aus Holz. Da war ein mehrgeschossiges Haus schon etwas Neues für mich.
Ein Höhepunkt meines Praktikums ist, dass man sehr früh schon ein eigenes Projekt zugeteilt bekommt.
Manfred: Ich bearbeite unter Anleitung ein eigenes Projekt. Dabei handelt es sich um eine Aufstockung auf ein dreigeschossiges Bestandsgebäude in Massivbauweise, das um ein Stockwerk und ein ausbaubares Dachgeschoss in Holzbauweise ergänzt werden soll. Es gibt natürlich eine Menge Herausforderungen. Diese zu bewältigen und mit dem Projekt Schritte voran zu machen sind absolute Höhepunkte.
Gisela: Ich durfte im Praktikum viele interessante Projekte bearbeiten. Sehr spannend war die statische Beurteilung einer Turnhalle, deren Dach bei den Unwettern im Sommer stark beschädigt wurde und nun neu aufgebaut werden soll. Das Finden einer effizienten Lösung, gestaltete sich als gar nicht so einfach.
Peter: Ich durfte unter anderem die Planung eines Mehrfamilienhauses beginnen, bei dem ich zusätzlich auch die Ausschreibung machen durfte. Mein persönlicher Höhepunkt bisher war aber die Aufrichtung einer Gewerbehalle, die ich aus dem Vorprojekt übernehmen und bis zur Ausführung begleiten durfte.
Zu sehen, wie die Planung schließlich in der Realität umgesetzt wird, gehört für mich zu den schönsten Momenten eines Projekts.
Was hast du an deinem Praktikumsplatz besonders geschätzt?
Aaron: Ich schätze die Hilfsbereitschaft aller und dass man jede Frage stellen kann, egal wie plausibel sie einem scheint. Zudem sind der Zusammenhalt und das freundschaftliche Betriebsklima wirklich sehr angenehm.
Manfred: Die Atmosphäre bei PIRMIN JUNG ist sehr offen und produktiv. Die Kolleginnen und Kollegen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ausserdem gibt es das firmeneigene Intranet mit eigenem Wiki, das zu jeder Fragestellung und jedem Thema Wissen und praktische Hilfen beinhaltet. Des Weiteren gibt es Getränke, Obst und Nüsse auf Kosten der Firma und das Büro ist modern und wirklich stilvoll eingerichtet. Die Ausstattung der persönlichen Arbeitsplätze lässt keine Wünsche offen.
Gisela: Die wertvolle und geduldige Unterstützung bei Fragen, das mir entgegengebrachte Vertrauen, die hohe Professionalität sowie das gute Arbeitsklima.
Peter: Was mir besonders an dem Arbeiten bei PIRMIN JUNG gefällt, ist die wertschätzende und entgegenkommende Art, die den Praktikanten entgegengebracht wird. Man fühlt sich bei PIRMIN JUNG gut aufgehoben und wird bei Fragen oder Unsicherheiten sehr gut unterstützt.
Büro-Wohngemeinschaft in Remagen
Frage an Aaron und Manfred: Ihr kommt nicht aus dem Rheinland und habt ein Zimmer in unserer PIRMIN JUNG-Wohnung in Remagen gemietet. Hat euch das den Einstieg und die Entscheidung einfacher gemacht, das Praktikum bei PIRMIN JUNG zu machen?
Aaron: Da ich etwas weiter weg wohne, habe ich das Angebot dankend angenommen. Die Wohnung ist hell und gut ausgestattet, sodass man sich dort direkt wohl fühlt. Ich finde es sehr gut, dass man hier wohnen kann. So kann man seine Kolleginnen und Kollegen auch abseits der Arbeit besser kennenlernen. Man ist so im Team schnell willkommen.
Manfred: Die WG ist wirklich super. Die Wohnung ist geschmackvoll eingerichtet und es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um es den Praktikanten so angenehm wie möglich zu machen. Neben einer voll ausgestatteten Wohnküche und zwei Bädern sind fünf gemütliche Zimmer vorhanden. Man kann, sofern man möchte, die Abende in Gesellschaft verbringen. Außerdem muss man sich für die Dauer des Praktikums vorab nicht um eine Wohnung kümmern.
Hast du schon Zukunftspläne und könntest du dir vorstellen, wieder für PIRMIN JUNG zu arbeiten?
Aaron: Nach meinem Praktikum würde ich sehr gerne meine Bachelorarbeit bei PIRMIN JUNG schreiben und am liebsten danach als Bachelor übernommen werden.
Manfred: Sofern es für beide Seiten am Ende des Praktikums passt, würde ich gerne für die Bachelorarbeit und den anschließenden Berufseinstieg wiederkommen.
Gisela: Zuerst möchte ich das Studium erfolgreich zu Ende bringen. Sollte es die aktuelle Situation zulassen, möchte ich im Sommer auch noch die eine oder andere Reise unternehmen. Danach könnte ich mir sehr gut vorstellen wieder zu PIRMIN JUNG zurückzukehren.
Peter: Mit der Zeit nach dem Studium habe ich mich noch nicht intensiv befasst. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, nach dem Praktikum wieder bei PIRMIN JUNG zu arbeiten.
Feedback/Statements/was du sonst noch loswerden möchtest …
Gisela: Ich habe die Chance erhalten, bei PIRMIN JUNG mein Praktikum zu absolvieren. Darüber bin ich stolz und vor allem sehr dankbar. Überall wurde ich in den Teams gut aufgenommen. Ja, meine Arbeit wurde auch geschätzt, was mir zusätzlich Sicherheit gab.
Es war eine Ehre von dem grossen Wissensschatz der Firma lernen und profitieren zu dürfen.
Peter: Ich möchte der Firma PIRMIN JUNG an dieser Stelle danken für das herzliche Willkommen, die wertschätzende Arbeitsatmosphäre und die Unterstützung beim Einstieg in den Ingenieuralltag. Man spürt als Praktikant bei PIRMIN JUNG vom ersten Tag an, dass das Wohl der Mitarbeitenden der Geschäftsleitung am Herzen liegt!
Manfred: Holzbau ist eine mögliche Antwort auf viele dringende Fragen ökologischer und sozialer Natur- und die Arbeit von PIRMIN JUNG kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.
Spannender Einblick ins Praktikum
Gisela Linder gibt in einem spannenden Praktikumsbericht im Magazin Lignarius Einblick in ihre Praktikumszeit am Standort Rain. Hier geht's zum Bericht.
Hier gibts weitere Informationen:











