Wir nehmen uns immer viel Zeit für die persönliche Betreuung und individuelle Förderung und freuen uns sehr, dass wir auch im vergangenen Jahr wieder mehreren Studierenden gleichzeitig einen Praktikumsplatz anbieten konnten. Dank unserer flachen Hierarchie und unseren gemeinsamen Werten integrieren wir unsere Auszubildenden im Praktikum immer vollständig in unser Team. So fühlen sich alle von Anfang an wohl.
Im vergangenem Jahr durften wir mehr Praktikanntinen und Praktikanten auf Ihrem Weg begleiten, als je zuvor. Um den Rahmen nicht zu sprengen, mussten wir für unser diesjähriges Rede und Antwort-Gespräch daher eine Auswahl treffen und können leider nicht alle zu Wort kommen lassen.
Marie-Kristin Engel, Daniel Wey und Florian Kreutzenberger vom Standort Remagen, Lukas Rees aus Frauenfeld und Simon Jenni vom Standort Sursee haben uns einen persönlichen Einblick in Ihre Zeit bei PIRMIN JUNG gegeben. Vielen Dank für eure Offenheit und euer Vertrauen!
Aber auch allen anderen danken wir für Ihre Arbeit und freuen uns, dass sie da sind.
Stellt euch doch bitte kurz vor und erzählt, aus welchem Grund, ihr euch für das Studium zum Holzbauingenieur entschieden habt?
Lukas: Mein Name ist Lukas Rees und ich befinde mich am Ende meines Studiums zum Holzbauingenieur. Nach Abschluss meiner Schreinerlehre entwickelte sich mein Interesse zunächst in Richtung Architektur, da mich die Lösung technischer und konstruktiver Probleme schon immer interessiert hat.
Die Entscheidung für das Studium zum Holzbauingenieur entstand dann aus der Kombination der Faszination für technische Anforderungen, der Vertrautheit mit dem Werkstoff Holz aus meiner Berufspraxis als Schreiner und meinem Interesse für Architektur.
Simon: Kurz vorgestellt: Ich bin Simon Jenni, gelernter Schreiner EFZ und zurzeit im 7. Semester B.Sc. Holztechnik an der Berner Fachhochschule in Biel bzw. im Praktikum bei PIRMIN JUNG in Sursee.
Neben dem Holzbauingenieur hat mich auch die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur interessiert. Letztendlich habe ich mich aber wegen meiner Leidenschaft für den Werkstoff Holz für den Holzbauingenieur entschieden. Die Bestätigung durch das Studium, was mit Holz alles möglich ist, hat mich meiner Entscheidung bestärkt.
Daniel: Mein Name ist Daniel und ich studiere aktuell im 7. Semester Holzingenieurwesen an der FH Aachen. Nach meiner Lehre als Bauschreiner hatte ich vor ein Jahr Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Da dies coronabedingt aber nicht einfach zu realisieren war, habe ich mich dazu entschieden, früher mit meinem Wunschstudium zu beginnen.
Marie: Ich heiße Marie-Kristin Engel und befinde mich aktuell in den letzten Zügen meiner Bachelorarbeit zum Thema „Verwendung von Laubholz für Fachwerkbinder im Hallenbau“, die ich direkt im Anschluss an mein Praktikum hier bei PIRMIN JUNG schreiben konnte. Nach meiner Lehre zur Zimmerin habe ich mich für ein Holzbaustudium in Aachen entschieden, weil ich neben der handwerklichen auch die technische Seite des Werkstoffes Holz kennen lernen wollte.
Florian: Ich bin Florian und studiere Holzbau und Ausbau an der TH Rosenheim. Während meiner Ausbildung zum Zimmerer und der Zeit als Geselle hat sich meine Begeisterung für Konstruktionen aus Holz immer mehr entwickelt. Da mir das Planen und Erarbeiten von neuen Lösungen im Holzbau dabei besonders viel Spaß machte, habe ich mich dann für dieses Studium entschieden.
Was bedeutet Holz für dich?
Lukas: Holz ist für mich ein äußerst vielseitiger Werkstoff, dessen Leistungsfähigkeit oft unterschätzt wird. Besonders schätze ich die Natürlichkeit des Holzes und sehe es als lebendig und formbar an.
Marie: Holz ist ein Material, das Wärme und Ruhe ausstrahlt. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, ob als Fußboden, Möbelstück oder tragende Konstruktion, kombiniert mit der Fähigkeit CO2 zu binden, macht Holz als Werkstoff unschlagbar.
Florian: Holz bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten in allen Bereichen des Bauens. Am meisten begeistert mich aber, dass Holz einer der wenigen Werkstoffe ist, der nachwächst.
Woher kanntest du PIRMIN JUNG und warum wolltest du dein Praktikum bei uns absolvieren?
Simon: PIRMIN JUNG lernte ich durch verschiedene Praxisbeispiele in der Schule kennen, bei denen das Unternehmen immer wieder als Projektbeteiligter genannt wurde. Das professionelle Auftreten und der gute Ruf haben mich begeistert. Die vielfältigen, spannenden Referenzobjekte auf der Webseite weckten den Wunsch, in Zukunft an genau solchen Projekten mitzuarbeiten. Bei einer Baustellenbesichtigung des Haus des Holzes habe ich dann die Gesichter hinter dem Unternehmen persönlich kennengelernt.
Seit der Besichtigung des Haus des Holzes war für mich klar, dass ich hier mein Praktikum absolvieren möchte.
Marie: Mein Praktikum wollte ich in einem etablierten Planungsbüro für Holzbau mit Projekten unterschiedlichsten Charakters verbringen, um meine bisherigen Erfahrungen und Einblicke in den Holzbau zu vertiefen. Außerdem konnte ich mich gut mit den Werten von PIRMIN JUNG identifizieren, so dass mir meine Entscheidung nicht schwerfiel, mich hier zu bewerben.
Daniel: Meine ersten Berührungspunkte mit PIRMIN JUNG hatte ich, als ich durch das Stipendienprogramm der FH Aachen an einer Baustellenbesichtigung eines Neubauprojektes teilgenommen habe, wo ich Tobias Götz kennenlernen durfte. Nach weiterer Recherche haben mich die Projekte und die Empfehlung eines Professors dazu bewegt, meine erste Bewerbung zu PIRMIN JUNG zu schicken. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es geklappt hat.
Was sind die bisherigen Höhepunkte deines Praktikums? Welche spannenden Projekte durftest du bearbeiten?
Lukas: Im Rahmen meines Praktikums hatte ich die Chance, an verschiedenen Schul- und Wohnbauprojekten mitzuarbeiten. Besonders hervorzuheben ist dabei die eigenständige Bearbeitung eines Schulhausprojektes, das mir nicht nur Einblicke in die internen Strukturen ermöglichte, sondern auch wertvolle Kenntnisse über praktische Abläufe und Prozesse in der Baubranche vermittelte.
Ich durfte in dieser kurzen Zeit bereits an elf Projekten mitarbeiten
Simon: Teilweise waren dies kleinere Aufgaben, bei vielen war ich aber auch als Projektleiter beteiligt. Darunter zählen zwei fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser, einen kleinen Spitalanbau, einen Büroanbau, ein Schulhaus und ein komplexes Dachtragwerk. Ein einziges Highlight ist schwierig zu nennen, trotzdem möchte ich das Dachtragwerk in Andermatt hervorheben. Einerseits wegen den sehr hohen Schneelasten und der Komplexität des Daches, anderseits durfte ich das Projekt auch in der Bauphase begleiten und somit eine Bauabnahme durchführen. Dadurch konnte ich das Geplante auch direkt in Realität betrachten.
Marie: Ich konnte an verschiedenen größeren Projekten mitarbeiten und habe sogar ein kleines Projekt selbstständig bearbeitet.
Daniel: Die Herausforderung während meines Praktikums bestand im Modulbau. Die Höhepunkte des Praktikums befinden sich in dem Projekt selbst.
Was schätzt du an PIRMIN JUNG und deinem Praktikumsplatz besonders?
Lukas: Besonders schätze ich die tolle Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie das sehr angenehme Arbeitsklima innerhalb des Unternehmens. Der unterstützende Umgang und intensive Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens, machte mein Praktikum besonders lehrreich.
Simon: Ich könnte hier viele Punkte aufzählen, aber dann wirkt meine Aussage plötzlich unglaubwürdig, deshalb nenne ich bewusst nur die Punkte, die mich am meisten beeindruckt haben. Das wohl einzigartige Projektcoaching, das hier nicht nur den Praktikanten, sondern allen Projektleitenden von erfahrenen Coaches angeboten wird. Als junger Ingenieur bringt man seine Ideen und Vorschläge selbst ein, kann diese aber jederzeit mit seinem Projektcoach rückkoppeln. So erhält man ein kontinuierliches Feedback und gewinnt an Sicherheit. Offenheit, Transparenz und Vertrauen gegenüber allen Mitarbeitenden. Das wird seitens der Geschäftsführung hier nicht nur propagiert, sondern auch gelebt.
Dieses familiäre Umfeld in einem sehr modernen und unglaublich strukturierten Unternehmen beeindruckt mich auch nach diesem Praktikumsjahr weiterhin.
Florian: Die Offenheit des gesamten Teams, und dass jede Frage immer direkt beantwortet wird. Besonders schön finde ich die ständige Ermutigung, seine Fragen zu stellen. Auch als Praktikant kann man sich seine Arbeitszeit in Absprache flexibel einteilen und das Büro und vor allem der Arbeitsplatz sind sehr gut eingerichtet.
Hast du schon konkrete Zukunftspläne und könntest du dir vorstellen, später wieder bei PIRMIN JUNG zu arbeiten?
Lukas: Schon bald werde ich ins Studium zurückkehren, um das letzte Semester abzuschließen. Danach kann ich mir definitiv vorstellen, wieder bei PIRMIN JUNG zu arbeiten.
Simon: Ich darf nach dem Abschluss meines Studiums und meiner geplanten mehrmonatigen Reise, erfreulicherweise wieder zu PIRMIN JUNG zurückkehren, was die vorigen Worte nochmals unterstreicht.
Marie: Definitiv – und da ich mich hier so wohl fühle sich und mein Studium dem Ende zuneigt, habe ich mich bereits entschieden, das Angebot einer festen Anstellung anzunehmen. Ich freue mich sehr, dass meine Reise bei PIRMIN JUNG weitergeht.
Daniel: Konkrete Zukunftspläne habe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Erstmal steht noch eine letzte Klausur an. Danach könnte ich mir vorstellen, die Bachelorarbeit hier zu schreiben. Ob und wo ich einen Master machen möchte, steht aber noch offen.
Florian: Ich habe noch keine direkten Pläne, möchte aber auf jeden Fall im Bereich der Tragwerksplanung weiterarbeiten.
Büro-Wohngemeinschaft in Remagen
Frage an Marie-Kristin, Daniel und Florian: Ihr kommt nicht aus dem Rheinland und habt ein Zimmer in unserer PIRMIN JUNG-Wohnung in Remagen gemietet. Hat euch das den Einstieg und die Entscheidung einfacher gemacht, das Praktikum bei PIRMIN JUNG zu machen?
Marie: Für mich war die Möglichkeit ein Zimmer in der PJ-Wohnung zu beziehen eine enorme Erleichterung. Zum einen musste ich mir selber keine (teurere) Unterkunft suchen und zum anderen hat es mir den Einstieg ins Praktikum und den Anschluss ans Team sehr erleichtert.
Daniel: Die Möglichkeit, während des Praktikums in der WG zu leben, ist überragend. Keine aufwendige Wohnungssuche und lange Anreise zur Arbeit sprechen für sich. Zusätzlich lernt man einige Mitarbeitende so auch abseits des Büros besser kennen. Das hilft vor allem am Anfang. Die Einrichtung lädt zum Wohlfühlen ein. Es ist alles da, was gebraucht wird.
Florian: Ich fühle mich in der WG sehr wohl. Die Wohnung ist sehr modern eingerichtet und befindet sich direkt über dem Büro. Der Arbeitsweg ist daher sehr kurz. Besonders schön finde ich, dort einige Kolleginnen und Kollegen auch in einem privaten Rahmen besser kennenzulernen. Außerdem ist die direkte Lage am Bahnhof perfekt, da ich kein Auto habe.
Feedback/Statements/was du sonst noch loswerden möchtest …
Simon: Neben den ersten Schritten in der Projektbearbeitung erhält man bei PIMRIN JUNG auch die Möglichkeit seine Bachelor Thesis über ein praxisnahes und aktuelles Thema zu schreiben und dies zu einem großen Teil während der Arbeitszeit. Dies ist sicherlich nicht selbstverständlich und dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.
Förderung, Integration und Austausch
Die Förderung, Integration und der Austausch mit Nachwuchstalenten liegt uns am Herzen und so haben viele unserer Praktikantinnen und Praktikanten während Ihrer Zeit bei uns Ihre Bachelorthesis entwickelt und geschrieben. Hieraus sind bereits viele neue Erkenntnisse und Innovationen entstanden, die uns als Firma, aber auch das Bauen mit Holz weiter voranbringen.
Wenn es passt, geht der gemeinsame Weg weiter
Und wenn alles toll läuft, geht der gemeinsame Weg auch nach dem Studium gemeinsam weiter.
Wir sind daher stolz, dass sich im vergangenem Jahr Janine, Florian, Ramon und Jonathan sowie aktuell Simon aus der Schweiz und Marie-Kristin aus Deutschland nach ihrem Praktikum bei uns entschieden haben, unser Team an den Standorten Sursee, Thun und Remagen als Projektleiterin bzw. Projektleiter zu unterstützen.
Die Holzbauwelt wächst weiter
Wir sind stolz darauf, dass wir die Möglichkeit haben unser Wissen weitervermitteln zu können, Talente zu fördern und gemeinsam den Holzbau weiter voranzubringen.
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