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«Sali Pratteln» und «Moin Lübeck»! Zwei weitere Standorte für PIRMIN JUNG

Pratteln/LĂĽbeck, Juli 2026

Ab Juli 2026 eröffnen wir zwei neue Büros in der Schweiz und in Deutschland – unsere Kundinnen und Kunden heissen wir neu auch in Pratteln und in Lübeck herzlich willkommen. Für PIRMIN JUNG bedeutet dieser Schritt nicht nur die Erschliessung neuer Regionen und Märkte, sondern vor allem die Bindung wertvoller Mitarbeitenden im Unternehmen.

Wir gehen dorthin, wo unsere Mitarbeitenden zuhause sind – diese Sichtweise prägt seit jeher die Standortverteilung bei PIRMIN JUNG. Entsprechend wurden auch die beiden neuen Standorte dort eröffnet, wo wir auf bestehende Verankerung und Nähe zu unseren Mitarbeitenden bauen können.

Im Interview haben uns Simon Jenni-Liechti und Ramon Kaufmann, Projektleiter Tragwerksplanung PIRMIN JUNG Schweiz und Gründer des Standortes Pratteln, sowie Jonas Langbehn, Bereichsleiter Bauphysik PIRMIN JUNG Deutschland und Standortleiter in Lübeck, mehr zu den Hintergründen erzählt.

  • Die Gesichter hinter den neuen Standorten: Jonas Langbehn in LĂĽbeck; Simon Jenni-Liechti und Ramon Kaufmann in Pratteln.
    Die Gesichter hinter den neuen Standorten: Jonas Langbehn in LĂĽbeck; Simon Jenni-Liechti und Ramon Kaufmann in Pratteln.

Wie und Wann ist die Idee zur GrĂĽndung eines Standortes in der Nordwestschweiz das erste Mal aufgekommen?

Simon: Ausschlaggebend war der Unternehmertag an der Berner Fachhochschule in Biel. Damals sind auffällig viele Studierende mit einem vertrauten Basler-Dialekt an den PIRMIN JUNG-Stand gekommen. Viele aus der Nordwestschweiz hatten damals Interesse an einem Praktikum in dieser Region. Ich habe dann zu unserer Personalverantwortlichen, Nadine Hänni, gesagt: «Ein Standort in der Nordwestschweiz fehlt uns tatsächlich noch». Nadine hat es aufgenommen und intern abgeklärt – und dann ist es recht schnell konkret geworden und wir wurden gefragt, ob wir uns vorstellen können, einen neuen PIRMIN JUNG-Standort aufzumachen.

Ramon: Das war für alle eine Win-Win-Situation. Für Simon und mich vor allem hinsichtlich des Arbeitsweges, da wir beide aus der Region um Basel kommen und nach Sursee pro Weg zwischen 1 und 1½ Stunden pendeln. Schlussendlich ist es Pratteln geworden, weil dort die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, aber auch an die Autobahn, sehr gut ist. Der kurze Arbeitsweg wird eine riesige Erleichterung – nicht nur für mein Privatleben. Schlussendlich gewinnt man so auch mehr Arbeitszeit und wird produktiver.

Und was war ausschlaggebend fĂĽr einen Standort im hohen Norden?

Jonas: Ich komme aus Norddeutschland, Lübeck ist meine Heimat. Damals bin ich hier weggegangen, um Holzbauingenieur zu werden und Praxiserfahrung zu sammeln – so bin ich bei PIRMIN JUNG gelandet. Für mich war aber von Anfang an klar, dass es für mich auf lange Sicht wieder in den Norden zurück geht und ich mein berufliches Wissen und meine Erfahrungen mit zurückbringen möchte.

Welche Rolle spielt der Standort in Pratteln in strategischer Hinsicht fĂĽr PIRMIN JUNG?

Wie entwickelt sich der Holzbau in Norddeutschland aktuell? Was macht die Region fĂĽr PIRMIN JUNG spannend?

Welche Leistungen bietet ihr an?

Ramon: Wir werden Projekte in allen Bereichen, von der Tragwerksplanung über die Bauphysik bis zum Brandschutz, bearbeiten – wie gewohnt in interdisziplinären Projektteams mit unseren Kolleg:innen von den anderen Standorten. Am Anfang starten wir vor Ort mit vier Arbeitsplätzen, die bei Bedarf auf acht Plätze erweitert werden können – wir haben schon mal vorausgedacht (lacht). Simon wird als Standortleiter vor allem Aufgaben im Bereich Markt und in der Akquise übernehmen und bei mir liegen operative Aufgaben wie das Coaching von neuen Mitarbeitenden oder Praktikant:innen.

Jonas: Ich war in den letzten Jahren schon viel in Norddeutschland unterwegs und habe die eine oder andere Bekanntschaft machen dürfen. Unter den vielen netten Menschen waren einige, bei denen ich schnell gemerkt habe: Da kann etwas entstehen, da kann gemeinsam etwas wachsen. Entsprechend bearbeite ich schon heute Projekte in Norddeutschland in allen Bereichen die wir bei PIRMIN JUNG anbieten. Als Tragwerksplaner habe ich viele Jahre gearbeitet, in den vergangenen Jahren lag mein Schwerpunkt in der Bauphysik. Inhaltlich geht es also genauso weiter – mit dem Unterschied, dass wir es nun im Norden machen.

Was glaubt ihr, wird sich in eurer täglichen Arbeit verändern?

Jonas: Vor allem mein persönlicher Alltag wird sich verändern. Ich habe die letzten drei Jahre hauptsächlich im Homeoffice gearbeitet – was total schön war, wir haben zwei kleine Kinder und ich konnte dadurch viel Zeit mit ihnen verbringen. Gleichzeitig hat mir der regelmässige persönliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen stark gefehlt. Die grosse Distanz zur Arbeit und der lange Fahrtweg ins Büro nach Remagen haben meinen Alltag spürbar geprägt. Mit dem Büro in Lübeck – und hoffentlich künftig mit der Unterstützung weiterer Mitarbeitenden am Standort – wird sich das nun ändern.

Jonas, stell dir das BĂĽro in 10 Jahren vor: Was siehst du da?

Simon und Ramon, gibt es etwas, das ihr noch sagen möchtet?

Simon: Es ist sehr schön, zu spüren, dass wir im Unternehmen von Anfang an volles Vertrauen bekommen, um diese Herausforderung anzugehen. Wir sind beide noch jung, aber Pirmin hat keine Sekunde gezögert – bzw. nicht nur Pirmin, das ganze Führungsteam. Alle stehen voll und ganz hinter uns. Das ist nicht selbstverständlich und dafür sind wir sehr dankbar.

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