In Oberursel vereint das Institut für Bienenkunde Wissenschaft, Lehre und Bienenhaltung in drei skulpturalen Baukörpern, die über ein Foyer verbunden sind. Dieses bildet die kommunikative Mitte, ermöglicht kurze Wege und dient als flexibler Raum für Veranstaltungen und Öffentlichkeit. Die differenzierten Volumen reduzieren die Baumasse und machen Funktionen klar ablesbar, während eine zusammenhängende Dachlandschaft die Einheit stärkt. Der Neubau ist überwiegend in Holzbauweise ausgeführt. Tragende Wände aus Brettsperrholz und Holztafelbau sowie Holz-Beton-Verbunddecken bilden ein leistungsfähiges und wirtschaftliches Tragwerk. Reduzierte tragende Elemente und gezielt eingesetzte Holzträger ermöglichen flexible Grundrisse. Im Laborbereich erforderte die Integration umfangreicher Haustechnik eine präzise Abstimmung mit der Tragstruktur. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe und die Photovoltaikanlage sichern die Energieversorgung und ermöglichen den BEG-55-Standard mit Erneuerbare-Energien-Klasse. Der Einsatz von Holz, die kompakte Gebäudestruktur und ein durchdachtes Regenwasserkonzept unterstützen die nachhaltige Gesamtstrategie.
Projektinformationen
- Standort
- Ebertstraße 39 61440 Oberursel
- Fertigstellung
- 2025
- Bauherrschaft
- Polytechnische Gesellschaft e.V. 60329 Frankfurt
- Architektur
- t/sc Architektur 69121 Heidelberg
- Holzbau
- Baumgarten GmbH 36157 Ebersburg
- Fotografie
- Norbert Miguletz
















