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Auslegungssystematik für leichte und brandsichere Holzbauelemente zur gezielten Aufstockung von Wohngebäuden

Ziel war die Entwicklung ökologischer und brandsicherer Wand-Deckenkonstruktionen zur Aufstockung von Wohngebäuden in Massivbauweise mittels leichten Holzbaugeschossen. In kleineren Brandversuchen wurden Wandkonstruktionen aus Dämmstoffen wie Stroh, Hanf, Flachs, Schafwolle oder Holzwolle getestet. Ebenfalls wurde ein Realbrandversuch durchgeführt, um die Brandübertragung vom Bestand in die Aufstockung zu testen. Dafür wurde ein Gebäude mit einem massiven Untergeschoss und einem Aufbau in Holzrahmenbauweise nachgebildet. Eine Öffnung in der Decke simulierte ein Treppenhaus, das die beiden Geschosse miteinander verband. Während sich das Feuer im Erdgeschoss rasch ausbreitete, blieb das aufgestockte Holzgeschoss auch nach 90 Minuten noch unversehrt. Dies ist auf die gewählte Konstruktion zurückzuführen: Der Holzbau war mit einer Holzschalung sowie mit Lehmbauplatten bekleidet. Die Wandoberflächen im Obergeschoss waren mit Lehmputz versehen, die Innenwände mit Holzfaserdämmung ausgeführt. Die Ergebnisse belegen, dass die Lehmbekleidung eine aktive Brandbeteiligung des oberen Geschosses während der gesamten Branddauer verhinderte.

Projektnummer
522.1205
UnterstĂĽtzer
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Bundesministerium fĂĽr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Beteiligte
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern (RPTU)
Forschungszeitraum
2023-2025
Fotograf
PIRMIN JUNG Deutschland GmbH
Land
Deutschland

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