Vermeidung von belastetem Querholz als grösste Herausforderung
Bis vor 30 Jahren basierten die gängigen Aussenwandkonstruktionen in Holzbauten, wie der verbreitete Fachwerkbau sowie der nordamerikanische Rahmenbau, überwiegend auf Querholzverbindungen. Die Ständer und Stützen in den Wänden waren auf Schwellenhölzern gelagert und wurden durch Kopfhölzer verbunden. Die Balken- und Rippendecken stützten sich auf diesen Kopfhölzern ab. Die Lasten aus den darüber liegenden Wänden wurden wiederum über die Schwellenhölzer in die darunterliegenden Balken- und Rippendecken eingeleitet – jedoch mit einem bedeutenden Nachteil: Die dabei entstehenden hohen Spannungen quer zur Holzfaser führten zu Verformungen im Tragwerk der Aussenwände.
