In seinem Artikel zum Bauen mit Holz in der aktuellen Ausgabe von „Der Prüfingenieur“ stellt Tobias Götz, Dipl.-Holzbauingenieur (FH) und Geschäftsführer von PIRMIN JUNG in Deutschland eindrücklich die aktuelle Situation des Holzbaus in Deutschland dar. Er beschreibt historische Hintergründe und aktuelle Entwicklungen bei Konstruktionen, Bauelementen und Holzverarbeitung.
Vor allem aber beschreibt er anhand zweier zentraler Themen, warum die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Holzbauingenieur so entscheidend fĂĽr den Projekterfolg ist:
„Die richtige bauliche Verwendung des sensiblen Baustoffs bedarf eines intensiveren Planungsablaufs“
Damit alle Vorteile der reibungslosen, qualitativ hochstehenden Produktion, der raschen Baustellenmontage und des Trockenbaus in vollem Umfang ausgeschöpft werden können, müssen Konstruktionen und Details vollständig zu Ende gedacht werden. Detaillierte Übersichten für einzelne Planungsphasen und Leistungsbereiche – vom Architekten über den Massivbauingenieur bis hin zum HLK-Planer - geben hierzu bei PIRMIN JUNG Orientierung und Sicherheit für die beteiligten Planer.
„Fehlende Berechnungsvorgaben erschweren die Prüfung von Holz-Beton-Verbunddecken“
Holz-Beton-Verbunddecken werden speziell im mehrgeschossigen Holzbau immer häufiger eingesetzt. Sie bilden ein äußerst wirtschaftliches System, das die Vorteile des Massivbaus im Hinblick auf den Schall- und Brandschutz sowie die des Holzbaus – geringes Gewicht, hochwertige Oberflächen und gutes Raumklima – vereint.
Tobias Götz stellt ausführlich drei verschiedene statische Bemessungsmodelle vor, die je nach gewähltem Verbindungsmittel eingesetzt werden können. Die Einführung solcher Berechnungsvorgaben würde zahlreiche Rückfragen und Schwierigkeiten bei der Prüfung vermeiden. Weit über 400.000 Quadratmeter geplante und realisierte Holz-Beton-Verbunddecken ohne einen einzigen Schaden sprechen eine eindeutige Sprache!
Hier finden Sie den vollständigen Artikel: Prüfingenieur Mai 2019












