Das Ziel ist es, einen möglichst energieautarken Altbau zu schaffen und mit einer Autarkiequote von circa 68 % kommen wir diesem sehr nah. Diese Quote erreichen wir mit dem Aufbringen einer vollflächigen Photovoltaik-Anlage inklusive Batteriespeicher im großzügigen Keller sowie energetischen Dämm-Maßnahmen im Bereich der Fenster, der Außenwand, des Daches und des Fußbodens. Ferner wird ein neues Heizsystem eingebaut, welches gleichzeitig auch im Sommer zur passiven Kühlung genutzt wird.
Durch die geplanten Maßnahmen erreichen wir die höchstmögliche KfW-Förderungsstufe.
Ladestationen für E-Mobilität
Weiterhin werden auf dem Parkplatz Ladestationen für mehrere E-Autos und E-Bikes eingerichtet. Diese sollen mit dem Strom aus der Photovoltaik-Anlage gespeist werden und stehen Mitarbeitenden und Gästen zur Verfügung.
Umweltfreundliche Wärmeverteilung durch moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Die Wärmeverteilung erfolgt über die Fußbodenheizung und wird durch zwei Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einem Pufferspeicher ermöglicht. Im Sommer ist eine Klimatisierung der Zuluft über die reversible Wärmepumpe machbar. Diese modernen Pumpen sind in der Lage selbst aus kalter Luft noch genügend Energie zu ziehen, um das Gebäude zu heizen.
Gerade in gut gedämmten Objekten stellt die Luft-Wasser-Wärmepumpe somit eine umweltfreundliche und geldsparende Alternative zu herkömmlichen Heizungen dar, zumal der Betrieb über Strom erfolgt, der aus der Photovoltaik-Anlage und dem Batteriespeicher entnommen wird.
Hohe Schallschutzanforderungen erfordern geeignete Maßnahmen.
Durch die Lage an der Bundesstraße auf der einen und den Bahngleisen auf der anderen Seite werden die Fenster fest verglast eingebaut. Die Frischluft-/Zuluftversorgung wird unauffällig über die an der Brüstung der Fenster angebrachten Unterflurkonvektoren sichergestellt. Durch diese ist eine Klimatisierung des Gebäudes steuerbar. Die Abluft wird über ein zentrales Absaugrohr unter der Decke abgeführt.
Das gesamte Erdgeschoss wird als Büro zur Verfügung stehen.
Die Hauptfläche der Halle wird für Arbeitsplätze und der Kopfbau für Sozial- und Sanitärräume genutzt. Das erste Obergeschoss des Kopfbaus soll als Wohnraum für Gäste oder Mitarbeitenden aus anderen Standorten genutzt werden.
Bei Ausstattung unserer Büroräume legen wir Wert auf eine hochwertige Gestaltung in ansprechender Holzoptik und optimaler Raumakustik.
Ziel soll es sein, ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen – ohne den Sichtkontakt zu den Kollegen und Kolleginnen und die großzügige Wirkung der Halle zu beeinträchtigen. Hierfür wurde speziell durch unseren Schweizer Kollegen Renzo Cremonini im Rahmen einer Auralisation die Raumakustik geprüft und entsprechende Akustikmaßnahmen geplant. Außerdem soll es möglich sein, spontane Besprechungen in 2er- bis 4er-Teams durchzuführen.
Im Eingangsbereich befindet sich die alte Bahn-Waage. Dieses Schmuckstück erhalten wir als schönes Gestaltungselement und als kleine Referenz an unseren täglichen Umgang mit Lasten und deren Verteilung.
Die Umbaumaßnahmen laufen und wir werden im Frühsommer die neuen Büroräume beziehen.












