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Einblicke ins Praktikum - 2023

Januar 2023

Auch in diesem Jahr haben sich drei unserer Praktikantinnen und Praktikanten unseren Fragen gestellt und ganz persönliche Einblicke in Ihren Alltag bei PIRMIN JUNG gegeben. Janine Truschner und Jonathan Ruppen aus der Schweiz und Felix Lagodka aus Deutschland haben uns erzählt, was sie während ihrer Praktikumszeiten bei uns erlebt haben.

Was machst du aktuell bei PIRMIN JUNG?

Janine: Zurzeit arbeite ich hauptsächlich an meiner Bacheolerthesis zum Thema „Schraubenpressklebungen bei Plattendicken >50mm“. Parallel bearbeite ich noch zwei Projekte in der Tragwerksplanung.

Jonathan: Aktuell arbeite ich im Rahmen meines Praktikums im Bereich der Bauphysik an meiner Bachelor Thesis „Holzhaus ohne Heizung“.

Felix: Bereits nach einer Woche Einführung bin ich bei PIRMIN JUNG mit Teilaufgaben der Projektbearbeitung vertraut gemacht worden. Seitdem erarbeite ich die Statik eines fünfstöckigen Gebäudes in Hybridbauweise.

Wieso hast du dich für das Studium zum Holzbauingenieur entschieden?

Janine: Mir war schon früh klar, dass ich etwas in Richtung Bau machen möchte. Als ich vom Studium zum Holzbauingenieur erfuhr, war für mich klar, dass ich dies machen möchte.

Mich hat schon von klein an die Vielseitigkeit des Werkstoff Holz begeistert.

  • Janine Truschner
    Janine Truschner

Jonathan: Nach der Berufslehre zum Schreiner wollte ich den Bezug zum Holz weiter vertiefen und meinen Horizont in der Holztechnologie erweitern. Die Faszination am Bauen mit Holz brachte mich schlussendlich dann zum Studium des Holzbauingenieurs.

Wie sieht deine Laufbahn bis jetzt aus? Was hast du bisher gemacht?

Janine: Nach der obligatorischen Schulzeit lernte ich Zeichnerin EFZ Fachrichtung Architektur. Um auch die praktische Seite kennenzulernen, und um besser zu verstehen was man den ganzen Tag gezeichnet hat, entschied ich mich eine zweite Ausbildung als Zimmerin EFZ zu absolvieren. Nebenbei besuchte ich noch die Berufsmaturität, um anschließend das Studium zur Holzbauingenieurin beginnen zu können.

Jonathan: Nach meiner Schreinerausbildung habe ich die technische Berufsmaturität abgeschlossen. Anschließend leistete ich für ein Jahr meinen Dienst in der Schweizer Armee. Bevor es dann an die Fachhochschule ging, verbrachte ich drei Monate in Cambridge und besuchte dort eine Sprachschule. Schlussendlich befinde ich mich nun kurz vor dem Abschluss zum Holzbauingenieur.

Felix: Nach meinem Abitur habe ich eine Lehre zum Zimmerer gemacht. Im Anschluss daran wollte ich ein tieferes Verständnis für das Tragverhalten von Gebäuden, als auch für den Werkstoff Holz bekommen. Aus diesem Grund begann ich das Studium Holztechnik (B. Eng.) und entschied mich nach dem 4. Semester für die Vertiefungsrichtung Holzbau.

Holz bedeutet für dich...

Janine: Vielseitigkeit und Kreativität. Ob als Energiequelle, Dachkonstruktion oder Vogelhäuschen - Holz findet überall seine Anwendung und ist ein täglicher Begleiter.

Jonathan: Zukunftsorientiertes und nachhaltiges Bauen mit einem nachwachsenden Rohstoff, dessen Potential noch weiter ausgeschöpft werden kann und auch soll.

Felix: Ich bin mit der Bearbeitung von Holz groß geworden. Für mich ist Holz einer der zugänglichsten Werkstoffe. Genial finde ich am Holz, dass es im Verglich zu Stahl und Beton „einfach nachwachsen“ kann und über erstaunliche Eigenschaften verfügt.

Bei PIRMIN JUNG wolltest du dein Praktikum absolvieren, weil...?

Janine: …meine erste Baustelle, auf der ich arbeitete, von PIRMIN JUNG war. Durch ein Gespräch mit der Projektleitung lernte ich das Büro erstmals kennen. Über die Jahre hörte ich immer mehr positives und entschied mich so schon sehr früh, dass ich mein Praktikum bei PRIMIN JUNG absolvieren möchte.

Felix: Ich hatte den Eindruck, dass bei PIRMIN JUNG Wissen durch Anwendung vermittelt wird und ein gutes menschliches Miteinander vorhanden ist.

Was sind/waren Höhepunkte deines Praktikums? Welche spannenden Projekte hast du bearbeitet?

Janine: Ich konnte direkt ein kleineres Projekt übernehmen, das ich von der Detailstatik, über die Ausschreibung bis jetzt zur Aufrichte begleiten konnte. Die Detailfindung mit den Architekten stellte sich hier manchmal als Herausforderung dar, damit es am Ende für alle Parteien stimmt.

Jonathan: Ich durfte mich im Rahmen meines Praktikums sehr intensiv mit Feuchtemessungen am Holzbau beschäftigen. In diesem Zusammenhang hatte ich die einmalige Möglichkeit eine Expertise eines Feuchteschadens in einem Dachstuhl als unabhängige Expertenstelle zu begleiten. Zu sehen, welche Auswirkungen und Folgen Fehler am Bau haben, sei es technisch, finanziell, aber auch menschlich, beeindruckte und sensibilisierte mich stark.

Felix: Da mein derzeitiges Projekt zu groß ist, um es „schnell“ abzuarbeiten, sind die Höhepunkte meines Praktikums in der Bearbeitung des Projektes selbst zu finden. Für mich sind es die Momente, in denen ich ein besseres Verständnis für Arbeitsabläufe und statischen Nachweise erlange, die mich zufrieden stellen. Den größten Spaß empfinde ich bei dem Erarbeiten von Details unter Berücksichtigung aller Fachdisziplinen im Holzbau.

Details sind die Verkörperung der zuvor erarbeiteten Überlegungen. Und wenn sie funktionieren, bekommt die gesamte Vorarbeit einen Sinn.

  • Felix Lagodka
    Felix Lagodka

Was schätzt du an deinem Praktikumsplatz besonders?

Janine: Ich schätze sehr den hilfsbereiten und freundschaftlichen Umgang im Team. Das schafft ein tolles Arbeitsklima. Man wird als Praktikant*in von allen Seiten und zu jeder Zeit unterstützt. Es wird einem von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht.

Jonathan: In erster Linie schätze ich den familiären Umgang untereinander und die Unkompliziertheit, sowie die große Flexibilität, die uns entgegengebracht wird.

Eine moderne und nachhaltige Betriebsführung ist bei PIRMIN JUNG keine Theorie, sondern wird gelebt.

  • Jonathan Ruppen
    Jonathan Ruppen

Felix: Mir gefällt der Umgang untereinander. Ich schätze besonders, dass Unwissenheit akzeptiert wird und ich genau dort abgeholt werde, wo ich mich mit meinen Fragen und meinem Verständnis befinde.

Hast du schon Zukunftspläne und könntest du dir vorstellen, wieder für PIRMIN JUNG zu arbeiten?

Janine: Nach dem Praktikum möchte ich erstmal mein Studium erfolgreich abschließen und im Anschluss daran noch etwas die Welt erkunden. Wenn es für beide Seiten passt, würde ich dann sehr gerne wieder bei PIRMIN JUNG arbeiten.

Jonathan: Zunächst gilt es das Studium sauber abzuschließen. Danach kann ich es mir gut vorstellen, zurück zu PIRMIN JUNG zu kommen.

Felix: Nach meinem Praktikum, würde ich gerne meine Abschlussarbeit bei PIRMIN JUNG schreiben. Was später kommt, weiß ich heute noch nicht genau. Nach allem, was ich bisher zu PIRMIN JUNG gesagt habe, bedarf es bezüglich des zukünftigen Arbeiten in dem Unternehmen denke ich keiner weiteren Worte – das spricht sicher für sich.

Feedback/Statements/was du sonst noch loswerden möchtest …

Janine: Ich möchte mich bei PIRMIN JUNG aus ganzem Herzen bedanken, dass ich die Möglichkeit bekam hier mein Praktikum zu absolvieren. Ich wurde im Team herzlichst aufgenommen und bekam stets von allen Seiten beim Einstieg in den Ingenieuralltag die bestmögliche Unterstützung.

Jonathan: Ich bin sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte bei PIRMIN JUNG mein Praktikum zu absolvieren. Die Größe, das Fachwissen und die Menschlichkeit in einem Betrieb vereint, findet man so nur bei PIRMIN JUNG.