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Einblicke ins Praktikum - 2025

Januar 2025

Uns ist es ein großes Anliegen, neben der täglichen Arbeit an unseren Projekten, Holzbau-Talente zu fördern. Im vergangenem Jahr konnten wir sieben engagierten Praktikanten ein Stück auf Ihrem Weg begleiten und haben sie nach Ihren Erlebnissen bei PIRMIN JUNG gefragt.

So haben Sebastian Görres und Leon Baisch vom Standort Remagen, Maximilian Schmid aus Metzingen, Basil Geistlich, Fabio Markzoll und Simeon Hochuli vom Standort Sursee sowie Jaan Casparis vom Standort in Sargans uns einen persönlichen Einblick in ihre Zeit bei PIRMIN JUNG gegeben.

Die regelmäßigen Gespräche und der Austausch mit unseren Praktikanten helfen uns, die Erfahrungen kontinuierlich zu verbessern und sicherzustellen, dass sie das Beste aus ihrer Zeit bei uns herausholen.

  • Unsere diesjährigen Praktikanten
    Unsere diesjährigen Praktikanten

Vorab eine kurze Vorstellungsrunde unserer sieben Praktikanten aus der Schweiz und Deutschland:


Basil am Standort Sursee – Bereich Bauphysik/Nachhaltigkeit
Aktuell befindet sich Basil im Bachelorstudium in Holztechnik mit Fachrichtung TST.
Sein Weg zum Holz: Nach der Lehre als Zeichner in der Fachrichtung Architektur haben ihn die erhöhte Komplexität der Konstruktionsdetails fasziniert. Aus Interesse am nachhaltigen, zirkulären Bauen hat er sich dann für das Praktikum in der Bauphysik bei PIRMIN JUNG entschieden.

Fabio am Standort Sursee – Bereich Tragwerksplanung
Studiert aktuell im Bachelorstudiengang Holztechnik an der Berner Fachhochschule in Biel.
Fabios Weg zum Holz: «Die Berufslehre als Schreiner faszinierte mich vom Baustoff Holz. Und da ich meine berufliche Zukunft eher im Büro als auf der Baustelle sehe, fiel mir die Entscheidung für das Studium zum Holzingenieur leicht.»

Simeon am Standort Sursee – Bereich Tragwerksplanung
Befindet sich zur Zeit ebenfalls im Studium zum BSc in Holztechnik an der Berner Fachhochschule, Biel.
Simeons Weg zum Holz: Nach der Lehre zum Zimmermann und dem Ausbau seines eigenen Campers kam die Neugier zum Konzipieren, Tüfteln und Planen.
«Da habe ich gemerkt, dass ich nicht nur ein Macher, sondern auch ein Denker bin.»

Jaan am Standort Sargans – Bereich Tragwerksplanung
Jaan studiert auch an der Berner Fachhochschule BSc in Holztechnik.
Sein Weg zum Holz: Nach der Ausbildung zum Schreiner hat eine Informationsveranstaltung an der Berner Fachhochschule in ihm die Begeisterung für das Studium in Holztechnik geweckt.

Leon am Standort Remagen – Bereich Tragwerksplanung
Er befindet sich aktuell im fünften Semester des Studiums Holzbau und Ausbau an der TH Rosenheim.
Leons Weg zum Holz: Bereits während seiner Ausbildung zum Zimmerer wuchs das Interesse an Holzkonstruktionen – je größer und komplexer, desto spannender ist es für ihn.

Maximilian am Standort Metzingen – Bereich Tragwerksplanung
Zur Zeit studiert Maximilian im fünften Semester Bauingenieurwesen in Stuttgart.
Maximilians Weg zum Holz: Schon in der Ausbildung zum Zimmerer und während seiner fünfjährigen Berufserfahrung als Zimmerer motivierte ihn seine Leidenschaft für diesen Werkstoff.
«Darüber hinaus wollte ich mein Wissen vertiefen und besser verstehen, wie die Projekte, an denen ich zuvor mitgewirkt habe, technisch und planerisch umgesetzt werden.»

Sebastian am Standort Remagen – Bereich Tragwerksplanung
Sebastian befindet sich aktuell im Bachelorstudiengang Holzingenieur an der Fachhochschule Aachen.
Sein Weg zum Holz: «Nach meiner Schreinerausbildung wollte ich meine praktischen Erfahrungen durch theoretisches Wissen erweitern, jedoch ohne den Bezug zum Holz zu verlieren. Die Wahl meines Studienganges zum Holzingenieur passt zu 100 Prozent für mich.»

Wir haben gefragt, was Ihnen Holz bedeutet und was sie damit in Verbindung bringen.

Basil: Holz bedeutet für mich erhöhte Nachhaltigkeit und Wohlbefinden. Durch das Verwenden von Holz als Baustoff können andere Materialien substituiert und Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Gleichzeitig hat Holz eine ästhetische Erscheinung und schafft einen positiven Effekt auf unser Wohnklima.

Fabio: Für mich ist Holz weit mehr als nur ein Baustoff. Es ist ein wertvoller Rohstoff, der nicht nur nachhaltig und umweltfreundlich ist, sondern auch eine besondere Atmosphäre schafft. Auch wenn es in manchen Fällen sinnvoll wäre, einige Flächen der Natur zu überlassen, entfaltet Holz in Bauprojekten seine einzigartige Schönheit. Das macht Holz für mich zu einem besonders wertvollen Element im Bauwesen.

Simeon: Als Sohn eines Försters bin ich mit dem Wald und Holz aufgewachsen. Das Bewusstsein, wie und woher das Holz kommt, und das Wissen, welche Möglichkeiten man damit hat, machen für mich diesen Werkstoff enorm sympathisch und zukunftsrelevant.

Sebastian: Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Welt und ein Symbol für Tradition und Beständigkeit. Als nachwachsender Rohstoff spielt es eine entscheidende Rolle in einer nachhaltigen Zukunft. Seine Vielseitigkeit ermöglicht unzählige Anwendungsmöglichkeiten – vom Möbelbau bis hin zu modernen Ingenieurbauten. Dieses Potenzial möchte ich weiter ausschöpfen und dazu beitragen, innovative Wege im Umgang mit Holz zu finden und zu fördern.

Woher kanntest du PIRMIN JUNG und warum wolltest du dein Praktikum bei uns absolvieren?

Simeon: PIRMIN JUNG lernte ich bei einem spannenden Besuch meiner gesamten Studienklasse im «Haus des Holzes» in Sursee kennen. Die vorgestellten Werte und die Vision der Firma, die Pirmin uns persönlich vorstellte, beeindruckten und überzeugten mich zugleich das Praktikum hier absolvieren zu wollen.

Basil: Ich denke jede Person, die sich in der Schweiz mit Holzingenieurwesen auseinandersetzt, kennt PIRMIN JUNG. Die Firma ist für mich ein Vorzeigeunternehmen. Neben der Ingenieurskunst wird auch viel Wert auf nachhaltiges Bauen gelegt. Deshalb wollte ich mein Praktikum hier absolvieren.

Maximilian: Die positiven Erfahrungen einer Freundin, die bei PIRMIN JUNG ihre Masterarbeit geschrieben hat, haben mich überzeugt, mein Praktikum hier zu absolvieren.

Sebastian: Der Vortrag einer Kommilitonin hat mich auf PIRMIN JUNG aufmerksam gemacht. Die Unternehmenswerte und Arbeitsweise haben mir direkt zugesagt. Insbesondere die enge Zusammenarbeit und Unterstützung in der Einarbeitungsphase und auch später, bei der Bachelorthesis, sind für mir sehr wichtig.

Was sind die bisherigen Höhepunkte deines Praktikums? Welche spannenden Projekte durftest du bearbeitet?

Fabio: Das ist einfach. PIRMIN JUNG lädt alle Mitarbeitenden alle zwei Jahre auf eine gemeinsame Firmenreise ein und wir absolvieren unser Praktikum in dem Jahr, in dem sie stattfand. So waren wir mit der ganzen Belegschaft im Juni für vier Tage gemeinsam in Paris - ein absolutes Highlight!

Des Weiteren durfte ich an ein paar spannenden Projekten mitwirken. Vom Kindergarten über mehrgeschossigen Wohnungsbau sowie einem Beherbergungsbetrieb war einiges dabei.

Basil: Der Höhepunkt war definitiv die gemeinsame Firmenreise nach Paris - kurz vor den Olympischen Spielen. Die Einblicke in die dort errichteten Sportanlagen, die gleichzeitig einen langfristigen Nutzen aufweisen und somit zu den vorherigen Spielen rund die Hälfte an CO2 eingespart werden konnte, haben mich fasziniert.

Und natürlich meine Mitarbeit am Projekt Flughafen Zürich: Meine Aufgabe war im Kontext auf die Größe des Planungsaufwands eher unbedeutend - trotzdem war es sehr spannend sich mit den Planungsunterlagen des Flughafens zu befassen und einen Einblick in ein solches Mega-Projekt zu erhalten.


Leon: Ich hatte die Möglichkeit, an zahlreichen größeren Projekten mitzuarbeiten, die sich jeweils in ihren Aspekten unterscheiden. So war es immer spannend, sich in die jeweiligen Themen einzuarbeiten und Lösungen zu entwickeln.

Maximilian: Ich habe bisher unglaublich viel über den Holzbau gelernt und freue mich, fast täglich den neuen Herausforderungen stellen zu können. Dabei steht mir sozusagen das gebündelte Holzbauwissen von PIRMIN JUNG zur Verfügung. Aktuell darf ich die Vorplanung für ein großes Mehrfamilienhaus übernehmen, wobei ich eng von meinem Coach begleitet und unterstützt werde.

Sebastian: Bereits in meiner ersten Woche wurde mir ein eigenes Projekt anvertraut, das ich seitdem selbstständig bearbeiten darf. Meine Aufgaben umfassen dabei unter anderem die Erstellung der Statik sowie des Detailsatzes. Obwohl mir die Projektleitung jederzeit zur Seite stand, lag die Erarbeitung und Umsetzung der Aufgaben größtenteils in meiner Verantwortung. Das hat mir viel Raum für eigenständiges Arbeiten und Lernen geboten. Ein besonderes Highlight war zudem der Besuch einer Baustelle eines anderen Projekts. Es war äußerst spannend und lehrreich, die von uns geplanten Details in der Realität zu erleben und zu sehen, wie unsere theoretische Arbeit vor Ort umgesetzt wird. Diese Erfahrungen haben mir wertvolle Einblicke in die Praxis gegeben.

Kurzfragerunde: Welcher spontane Gedanke kommt dir, wenn du an dein Praktikum bei PIRMIN JUNG denkst und was schätzt ihr besonders?

  • die unglaubliche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit
  • die Möglichkeit jederzeit Fragen zu stellen, egal wie simpel sie auch erscheinen mögen
  • die ununterbrochene Unterstützung bei fachlichen Fragen, praktischen Aufgaben oder auch im zwischenmenschlichen Austausch
  • das breite Spektrum an Tätigkeiten in den verschiedenen Projektphasen
  • die Erweiterung des eigenen Horizontes und der wertvolle Überblick über die gesamte Projektstruktur
  • die herzliche Aufnahme ins Team
  • der persönliche Umgang
  • die große Wertschätzung für jeden einzelnen, auch gegenüber uns Praktikanten
  • die Chance eigene Lösungsansätze zu entwickeln
  • das wertvolle Feedback und die hilfreichen Verbesserungsvorschläge
  • die Offenheit
  • alle geben stets ihr Bestes
  • die Motivation und das Engagement des Teams
  • der tägliche Austausch und die fachlichen Diskussionen über alle Themen des Bauens
  • der enge Kontakt zwischen dem Schweizer und dem deutschen Team
  • die gemeinsame Zeit mit Kolleginnen und Kollegen auch mal nach der Arbeit
  • das Gefühl, ein Teil der PIRMIN JUNG-Familie zu sein

Hast du schon Zukunftspläne und könntest du dir vorstellen, später wieder bei PIRMIN JUNG zu arbeiten?

Jaan: Im Moment habe ich noch keine konkreten Pläne was im Sommer kommt, da ich mich zuerst darauf konzentrieren möchte, mein Studium erfolgreich abzuschließen. Aber ich kann mir gut vorstellen, wieder hier zu arbeiten.

Leon: Nach meinem Bachelorabschluss beabsichtige ich, den Master im Bauingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe zu beginnen. Es besteht aber großes Interesse danach wieder bei PIRMIN JUNG zu arbeiten.

Sebastian: Als erstes gilt es für mich den Bachelor erfolgreich abzuschließen. Danach würde mich freuen ein Teil des Teams zu bleiben und weiterhin bei PIRMIN JUNG zu arbeiten.

Auch die anderen vier können sich nach dem Abschluss ihres Studiums gut vorstellen, Ihre Karriere bei PIRMIN JUNG fortzusetzen - wie schon so viele vor Ihnen, die nach Ihrem Studium zu uns zurückgekehrt sind.

Feedback/Statements/was du sonst noch loswerden möchtest …

Maximilian: Ich habe das Glück, mein Praktikum am Standort in Metzingen zu absolvieren. Da ich in Stuttgart lebe und studiere, ist das ideal für mich. Hier arbeiten wir zu fünft auf einer Etage in einem Fachwerkhaus. Gemeinsam können wir schöne Traditionen pflegen, wie zum Beispiel das gemeinsame Kochen an Dienstagen. Und hin und wieder genießen wir ein Feierabendbier auf unserem kleinen Balkon – das schmeckt dort besonders gut.

Fabio: Ich möchte mich in aller Form herzlich beim gesamten Team von PIRMIN JUNG für das Vertrauen und die unglaubliche Chance bedanken. Ich erlebe hier wirklich eine schöne Zeit.

Leon: Jeden Tag freue ich mich darauf, die Zukunft durch nachhaltige Holzverwendung bei PIRMIN JUNG mitzugestalten.

Sebastian: Ich bedanke mich beim gesamten Team von PIRMIN JUNG. Die Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, das Wissen und die Menschen, die ich kennen lernen durfte, das alles hat für mich zu einer unvergesslichen Zeit beigetragen.

Büro-Wohngemeinschaft in Remagen

Frage an Leon und Sebastian: Ihr kommt nicht aus dem Rheinland und habt ein Zimmer in unserer PIRMIN JUNG-Wohnung in Remagen gemietet. Hat euch das den Einstieg und die Entscheidung einfacher gemacht, das Praktikum bei PIRMIN JUNG zu machen?

Leon: Es ist extrem praktisch, während meines Praktikums direkt über dem Büro zu wohnen. So entfällt die Wohnungssuche und der Umzugsstress. Abends wird oft gemeinsam gekocht und sich ausgetauscht. Zudem ist unter der Woche immer was los, so dass es nie langweilig wird. Am Wochenende kann ich dank der direkten Bahnanbindung viel unternehmen. Es ist ideal hier zu wohnen.

Sebastian: Ich finde es klasse, dass PIRMIN JUNG die Wohnung anbietet. Es ist super unkompliziert und man fühlt sich direkt wohl. Der Vorteil besteht darin, dass man praktisch keinen Arbeitsweg hat und sich nicht um eine (teure) Wohnung in der Nähe kümmern muss. Außerdem hat man auch direkt die Möglichkeit die Kolleginnen und Kollegen besser kennenzulernen.


  • Sebastian meint, «Die Wohnung über dem Büro in Remagen ist für mich ein Highlight des Praktikums.»
    Sebastian meint, «Die Wohnung über dem Büro in Remagen ist für mich ein Highlight des Praktikums.»
  • Gemeinsam abseits des Arbeitsalltags die Kolleginnen und Kollegen besser kennelernen.
    Gemeinsam abseits des Arbeitsalltags die Kolleginnen und Kollegen besser kennelernen.

Ein herzliches Dankeschön für eure Offenheit und euer Vertrauen! Ebenso möchten wir allen Coaches und Mitarbeitenden danken, die sich mit Engagement um unsere Praktikanten kümmern und sie auf ihrem Weg unterstützen.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des modernen Holzbaus!

Hast du auch Interesse an einer Praktikumsstelle? Oder Fragen zu PRIMIN JUNG als Arbeitgeber?