Der markante Standort erforderte von den Planern grundlegende Überlegungen zum Erscheinungsbild des Objektes. Die neue Brücke sollte sich, wie ihre Vorgängerin, mit einer einfachen Erscheinung in die geschwungenen Formen ihrer Umgebung einfügen. Neben der Materialwahl führten einfache Bauteile zu einer hohen Wirtschaftlichkeit, einem hohen Vorfertigungsgrad und zu einer kurzen Bauzeit. Die Brücke wurde neben der Einbaustelle vormontiert und mit einem Autokran in einem Zug eingehoben. Zwei BSH-Einfeldträger mit 2 m Höhe überbrücken die Spannweite von 20 m. Eine 32 cm dicke siebenschichtige Brettsperrholzplatte (CLT), welche zwischen die Hauptträger montiert ist, übernimmt die Lasten der Fahrbahn und leitet sie an die Primärträger weiter. Die erste CLT-Brückenplatte, welche ohne damals übliche Querträger die Fahrbahnlasten in die Hauptträger weiterleitet, wurde montiert. Die Platte ist durch einen Asphaltbelag und eine Kunststoffabdichtung, die Träger durch eine erneuerbare Verkleidung konstruktiv vor Witterung geschützt. Auf einen chemischen Holzschutz wurde weitgehend verzichtet.
Projektinformationen
- Standort
- 6196 Marbach
- Fertigstellung
- 2002
- Bauherrschaft
- Privat
- Architektur
- Dieter Geissbühler 6003 Luzern
- Holzbau
- Josef Wicki Holzbau 6196 Marbach
















