Das neue, viergeschossige Wohnheim mit 110 barrierefreien Appartements in unmittelbarer Nähe des historischen Martinsklosters und der Mosel ersetzt den bisherigen Bau aus den 1970er Jahren. In die Gestaltung sind sowohl das Einzeldenkmal Martinskloster als auch das Naturdenkmal Rotbuche eingebunden. Die Rotbuche wird durch den Innenhof des Gebäudes geschützt. Das Objekt wurde in Holz-Hybridbauweise mit vorgefertigten Bauelementen errichtet. Auch wenn auf den ersten Blick kein Holz zu erkennen ist, kommt es im Innenbereich in Form von Holz-Beton-Verbunddecken zum Einsatz. Im unterkellerten Bereich sind die technischen Anlagen untergebracht. Das Gebäude weist dank der KfW-40-Förderung einen sehr hohen energetischen Standard auf. Die hochwärmedämmende Gebäudehülle begünstigt einen wesentlich geringeren Energiebedarf als bei einem konventionellen Neubau. Durch die Kombination aus Brettschichtholz und Überbeton konnten effiziente und optimierte Bauteile generiert werden. Dies bietet besondere Vorteile für die Einhaltung der Schallschutz- und Brandschutzanforderungen.
Projektinformationen
- Standort
- 54292 Trier
- Fertigstellung
- 2022
- Bauherrschaft
- Studierendenwerk Trier AöR 54296 Trier
- Architektur
- Architekten Stein Hemmes Wirtz PartmbB 54317 Kasel
- Holzbau
- Rubner Holzbau GmbH 86167 Augsburg

















