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Mehrgeschossiger Holzbau: Skelettbau für höhere Gebäude

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Das 7-geschossige Mehrfamilien- und Geschäftsholzhaus c13 in Berlin, das wir zwischen 2010 und 2012 mitplanen konnten, setzte zu seiner Bauzeit als damals höchstes Holzbauprojekt in Deutschland neue Massstäbe.

Die Herausforderung bestand darin, dass die Architektur über die Fassade – anstelle von parallel angeordneten Fenstern – eine freie Fenstereinteilung wünschte. Die Antwort auf diese Forderung fanden wir in der Skelettbauweise. Zum Einsatz kam eine tragende Struktur aus Holzstützen, an die nichttragende Aussenwandelemente befestigt wurden sowie Stahlunterzüge, in welche HBV-Decken montiert wurden. Die Aussteifung erfolgt über einzelne Innenwände in Längs- und in Querrichtung, die je zwischen zwei Stützen angeordnet sind.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass Holzbau bis zur Hochhausgrenze auch bei komplexen Nutzungen eine praktikable und nachhaltige Lösung darstellt.

Das Skelettbausystem erachten wir heute bei Gebäuden ab sechs Geschossen als absolut zweckmässig, vor allem ist es im Verhältnis kostengünstig und konstruktiv sauber: Das Tragwerk an den Aussen- und Innenwänden wird nicht ins Rahmenbauelement integriert und der Skelettbau kann so ausgeführt werden, dass die Setzungen minimal sind.