Erfunden hat’s das Schweizer Unternehmen Küng Holzbau in Alpnach. Ein System ganz ohne Beton oder andere Materialien – nur aus Buchenholz, dass zwischen Fichtenleisten eingeschoben wird. Die zugeschnittenen Einzelstücke sind von Hand und trocken einlegbar und müssen einzig zusammengesteckt werden. Insgesamt werden im Haus des Holzes 90 m3, das sind etwas 67 t, solcher Buchenriemen verlegt. Das ist sinnvoll, denn die Buche ist als anspruchslose, schnell, kräftig und hoch wachsende Baumart der am weitesten verbreitete Laubbaum der Schweiz – aber die im Bausektor noch wenig genutzte, weil sehr dicht und hart, wofür die entsprechenden Werkzeuge noch fehlen. Lieber nutzt man es als Brennholz – keine vorbildliche Kaskadennutzung.
Die Buche ist als anspruchslose, schnell, kräftig und hoch wachsende Baumart der am weitesten verbreitete Laubbaum der Schweiz.
Die gleichen Eigenschaften machen Buchenholz zu einem fantastischen Wärmespeicher. Erkannt, eingelegt und künftig auch wieder ausbau- und wiederverwertbar, verspricht dies im Haus des Holzes warme Füsse und daher grundsätzlich ein komfortables Wärmegefühl. Das erlaubt voraussichtlich sogar, die Heizung um ein oder zwei Grad runterzuschrauben. Das klingt von Grund auf vielversprechend.

















