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Vier Tage, drei Jahrzehnte und eine Menge Geschichte(n)

Remagen, Juni 2026

Es gibt Momente, in denen ein Unternehmen nicht mehr nur ein Arbeitsplatz ist, sondern als das spürbar wird, was es im Kern ist: eine Gemeinschaft. Alle zwei Jahre treffen wir uns mit allen Mitarbeitenden unserer Standorte, um genau das zu pflegen. Anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums haben wir uns auch in diesem Jahr Zeit dafür genommen und kamen vom 10. bis 13. Juni in Luzern zusammen. Vier Tage lang stand nicht der Projektalltag, sondern das, was oft zwischen Terminen, Baustellenbesuchen und Meetings zu kurz kommt, im Mittelpunkt: Begegnungen, Gespräche, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse.

Eine Reise zurück zu unseren Wurzeln und zugleich ein Blick nach vorne

Am Mittwochmittag trafen nach und nach alle in Luzern ein. Die Freude über das Wiedersehen und die Vorfreude auf die gemeinsamen Tage war riesengross.

Bei verschiedenen Stadtführungen am Nachmittag lernten wir Luzern mit seinen Gassen, Plätzen und Wehrmauern besser kennen. Orte und Ausblicke, die man im Alltag wahrscheinlich oftmals übersieht, ohne ihnen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Doch genau darum ging es in diesen Tagen: genauer hinzuschauen.


Der Abend führte uns dann auf den Vierwaldstättersee. An Bord des geschichtsträchtigen Restaurantschiffs Wilhelm Tell, erwartete uns dann unser erstes gemeinsames Nachtessen. Während die Wolken sich verzogen und später die Sonne hinter den Bergen unterging, gab es Raum für Gespräche, gemeinsames Lachen, Wiedersehen mit bereits bekannten Kolleginnen und Kollegen und das Kennenlernen neuer Teammitglieder.

  • Das ganze Team an Bord der Wilhelm Tell.
    Das ganze Team an Bord der Wilhelm Tell.
  • Herzliche Begrüssung auf Deck durch Pirmin.
    Herzliche Begrüssung auf Deck durch Pirmin.
  • Beim Aperó wurde das Wiedersehen gefeiert.
    Beim Aperó wurde das Wiedersehen gefeiert.
  • Überall wurde erzählt, gelacht und das leckere Essen genossen.
    Überall wurde erzählt, gelacht und das leckere Essen genossen.

Ein Blick zurück in die Geschichte

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Vergangenheit. Am Morgen nahm uns Pirmin mit auf eine persönliche Reise durch die Entstehungsgeschichte der Firma. Nicht als Chronik von Jahreszahlen und Meilensteinen, sondern als Einblick in die Gedanken, Überzeugungen und auch Hürden, die ihn und PIRMIN JUNG geprägt haben.

Viele der Dinge, die für uns heute selbstverständlich erscheinen – die offene Unternehmenskultur, der intensive Wissensaustausch, das Coaching oder der besondere PIRMIN JUNG-Spirit – sind nicht zufällig entstanden. Sie sind das Ergebnis einer Haltung, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Besonders eindrücklich wurde dies im anschliessenden Podiumsgespräch. Mitarbeitende, die zusammen auf 111 Jahre Unternehmenszugehörigkeit zurückblicken, erzählten von ihren Erfahrungen. Sie berichteten von den ersten Jahren, als manches noch improvisierter war, von Projekten, die niemand vergessen hat und von kleinen Anekdoten, die wahrscheinlich nie in einem Geschäftsbericht auftauchen würden, die aber viel über die Kultur des Unternehmens erzählen.

Es wurde gelacht, manchmal auch überrascht gestaunt. Vor allem aber wurde deutlich, dass PIRMIN JUNG stets von Menschen geprägt wurde, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.

  • Pirmins persönlicher Rückblick.
    Pirmins persönlicher Rückblick.
  • Kristian Hachen führte charmant durch das Programm.
    Kristian Hachen führte charmant durch das Programm.
  • 111 Jahre PIRMIN JUNG-Zugehörigkeit und viele (amüsante) Geschichten später.
    111 Jahre PIRMIN JUNG-Zugehörigkeit und viele (amüsante) Geschichten später.
  • v.l. Dietmar Hofstetter, Prof. Tobias Götz, Moderator Kristian Hachen, Christof Arnold, Astrid Dali, Marianne Jung
    v.l. Dietmar Hofstetter, Prof. Tobias Götz, Moderator Kristian Hachen, Christof Arnold, Astrid Dali, Marianne Jung

Vom Schreibtisch in die Realität

Anschliessend ging es in kleinen Gruppen auf sieben verschiedene Touren zu insgesamt 39 Projekten aus den ersten Jahren von PIRMIN JUNG. Was nach einer Reise durch die Unternehmensgeschichte klingt, wurde vor Ort zu etwas viel Greifbarerem.

Vor Gebäuden, Brücken und Tragwerken standen Menschen, die an ihrer Entstehung beteiligt waren. Sie erzählten von Herausforderungen, besonderen Lösungen und unvergessenen Momenten. Wer genau hinhörte, bemerkte dabei etwas Spannendes. Viele Themen, die uns heute beschäftigen, waren schon damals präsent, und wir durften den modernen Holzbau mit unserer Arbeit mehr als einmal innovativ mitgestalten.

Zum Einklang in den Abend führte uns der Weg dann dorthin, wo alles begann. Bei bestem Wetter tranken wir unseren Aperó in Rain und schauten gemeinsam durchs Fenster in das Büro, in welchem vor 30 Jahren alles begann.

  • Auf Projekttouren mit tollen Eindrücken und Begegnungen.
    Auf Projekttouren mit tollen Eindrücken und Begegnungen.
  • Tour Uri&Schwyz mit Besuch der Gotthard Raststätte Uri, HPZ Uri, Turm Reussdelta, Kirchenbrücke Muotathal, Suworowbrücke, Zweifachsporthalle Arth.
    Tour Uri&Schwyz mit Besuch der Gotthard Raststätte Uri, HPZ Uri, Turm Reussdelta, Kirchenbrücke Muotathal, Suworowbrücke, Zweifachsporthalle Arth.
  • Tour Luzern, die unsere Projekte Ennigerbrücke, Badbrücke Wolhusen, MFH Chilegass 15 Willisau, MFH Kreuzstrasse Willisau, SIGA Ruswil, Vogelwarte Sempach besuchte.
    Tour Luzern, die unsere Projekte Ennigerbrücke, Badbrücke Wolhusen, MFH Chilegass 15 Willisau, MFH Kreuzstrasse Willisau, SIGA Ruswil, Vogelwarte Sempach besuchte.
  • Tour Basel besichtigte Novartis Treppe Basel, Naturbad Riehen, Aqua Basilea, Silfloor Sursee.
    Tour Basel besichtigte Novartis Treppe Basel, Naturbad Riehen, Aqua Basilea, Silfloor Sursee.
  • Tour Zug konnte sich Hünenberg Passarelle, MFH Hünenbergstrasse, MFH AWZ Zug, City Garden, Müller Josef Schulgebäude, BF1 Suurstoffi ansehen.
    Tour Zug konnte sich Hünenberg Passarelle, MFH Hünenbergstrasse, MFH AWZ Zug, City Garden, Müller Josef Schulgebäude, BF1 Suurstoffi ansehen.
  • Ein beeindruckender Tag mit viel Spass.
    Ein beeindruckender Tag mit viel Spass.
  • Gemeinsamer Aperó in Rain an Pirmins erstem Büro.
    Gemeinsamer Aperó in Rain an Pirmins erstem Büro.

Anschliessend durften wir diesen Tag bei einem Grillbuffet in der Stadtalp in Emmenbrücke ausklingen lassen. An allen Tischen drehten sich die Gespräche um die Erlebnisse des Tages und die besichtigten Projekte, über die noch einmal gefachsimpelt wurde.

Zwischen Baumwipfeln und Weitblick

Der Freitag startete mit einem Perspektivenwechsel. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Fräkmüntegg am Pilatus gingen die Mitarbeitenden in Gruppen auf verschiedene Outdoor-Aktivitäten. Einige entschieden sich für gemeinsame Wanderungen, andere für den Baumwipfelpfad oder den Seilpark. Wieder andere nutzten die Gelegenheit, um die Zeit und die Aussicht zu geniessen. Es waren Stunden ohne Programmheft und Präsentationen.

Zwischen Baumwipfeln, auf Wanderwegen oder während einer Pause mit Blick auf die Berglandschaft begegneten sich Menschen abseits des Schreibtischs und jenseits von Funktionen und Standorten. Genau darin liegt für uns der besondere Wert solcher Tage.

Ein Abend voller Wertschätzung und der Blick in Richtung Zukunft

Zum Abschlussabend fuhren wir mit der Cabriobahn auf das Stanserhorn. Dort erwartete uns nicht nur ein gemeinsames Nachtessen im Rondorama, sondern auch ein Ort mit einer besonderen Verbindung zu uns. Das von PIRMIN JUNG gestaltete Tragwerk zieht einen auch heute noch in seinen Bann.

Während draussen langsam die Dämmerung über die Berge zog, wurde drinnen gefeiert. Die Zukunft des Holzbaus war Thema unserer Gespräche mit den Talenten der nächsten Generation, die in unserem Unternehmen mitarbeiten. Darüber hinaus ehrten wir unsere Jubilarinnen und Jubilare. Wir würdigten damit die Menschen, die das Unternehmen über viele Jahre begleitet und geprägt haben. Es waren Momente mit wichtigen Erkenntnissen, einem Blick in die Zukunft und Anerkennung, die uns wieder zeigten, wie viel Potenzial, Motivation, Erfahrung, Engagement und Loyalität in unserem Unternehmen stecken.

Besonders bewegend wurde es, als zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus drei Jahrzehnten PIRMIN JUNG in Videobotschaften zu Wort kamen. Menschen aus verschiedenen Lebensabschnitten, Projekten und Stationen übermittelten ihre Wünsche und Erinnerungen an Pirmin und Marianne. Keine grosse Inszenierung, aber gerade daher so stark.

  • Gruppenbild auf der Aussichtsplattform auf dem Stanserhorn.
    Gruppenbild auf der Aussichtsplattform auf dem Stanserhorn.
  • Zukunftsaussicht mit unseren Talenten der nächsten Holzbau-Generation
    Zukunftsaussicht mit unseren Talenten der nächsten Holzbau-Generation
  • Unsere Jubilarinnen und Jubilare wurden geehrt....
    Unsere Jubilarinnen und Jubilare wurden geehrt....
  • ...als Wertschätzung und Anerkennung für Ihre tolle Arbeit.
    ...als Wertschätzung und Anerkennung für Ihre tolle Arbeit.
  • Grosser Applaus für Pirmin – für sein Wirken und das, was er bisher alles erreicht hat.
    Grosser Applaus für Pirmin – für sein Wirken und das, was er bisher alles erreicht hat.

Was bleibt, ist die Erinnerung

Am Samstagmorgen hiess es dann schon wieder Abschied nehmen. Es war Zeit, sich auf den Heimweg zu machen, letzte Fotos zu schiessen und gegenseitige Standortbesuche zu vereinbaren. Einige nutzten noch die Gelegenheit für einen Zwischenstopp im Haus des Holzes in Sursee.

Vier Tage, die (zu) schnell vergingen. Und doch haben sie wieder Spuren hinterlassen.

Nicht nur, weil wir viel erlebt haben. Sondern auch, weil wir uns bewusst Zeit füreinander genommen haben. Zeit für Gespräche, für Erinnerungen, für gemeinsame Pläne und Gedanken über das, was war, und das, was vor uns liegt.

  • Nun war es an der Zeit, Tschüss zu sagen.
    Nun war es an der Zeit, Tschüss zu sagen.
  • Einige nutzen noch die Gelegenheit für einen Stopp im Haus des Holzes
    Einige nutzen noch die Gelegenheit für einen Stopp im Haus des Holzes

30 Jahre PIRMIN JUNG sind das Ergebnis vieler Menschen, innovativer Ideen und gemeinsamen Schritte vorwärts.

Die Reise nach Luzern hat uns daran erinnert, wie alles begann. Vor allem aber daran, dass die Geschichte von PIRMIN JUNG weitergeht und noch längst nicht zu Ende erzählt ist.

Wie Pirmin am Freitag so schön gesagt hat: «Ohne euch wäre das alles nicht möglich – ihr seid ein Geschenk!»